CDU-Kompetenzteams ‘Schule und Bildung’ und ‘Sport und Freizeit’ fordern Sportstätten-Entwicklungskonzept

26.03.2019

Rheinbach ist seit eh und je eine bedeutende Schul- und Sportstadt.


Mit einem attraktiven Angebot an Bildungseinrichtungen – von Kindergärten, über allgemeinbildende Schulen, der Volkshochschule, der Musikschule, einem Berufskolleg bis hin zur Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – darf Rheinbach mit Fug und Recht als das Bildungszentrum in der Region bezeichnet werden.

Von gleichermaßen hohem Stellenwert ist der Sport in unserer Stadt.
In weit über 30 Sportvereinen suchen ca. 7.000 Bürger und Bürgerinnen – darunter ca. 3.000 Jugendliche – sportliche Betätigung. Hinzu kommen Vereine, wie z.B. der Eifelverein mit seinem Wanderangebot, freie Sportgruppen und die zahlreichen Besucher von insgesamt 10 Fitness-Studios. Geschätzt geht damit fast die Hälfte aller Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit einer sportlichen Betätigung nach. Davon möchte ein Großteil sportliche Vorlieben und Fähigkeiten in entsprechende Leistungen und Erfolge in Wettkämpfen im Einzel- oder Mannschaftssport umsetzen. Andere versuchen, dem allgemeinen Bewegungsmangel im Alltag als einer der negativen Erscheinungsformen in unserer Gesellschaft und einer der Hauptursachen für eine Vielzahl von Erkrankungen bzw. langfristig negativen Folgeerscheinungen für die Gesundheit entgegen zu wirken. Wieder andere suchen in einem sich zunehmend individualisierenden und anonymisierenden Umfeld als Fan die Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die ihnen das Gefühl sozialer Integration vermittelt.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Karl-Heinz Carle, und Vereinsvertretern diskutierten die CDU-Kompetenzteams ‘Schule und Bildung’ und ‘Sport und Freizeit’ unter Leitung von Stefan Schwarzer die Lage des Schul- und des Vereinssports vor Ort. Im Rahmen der Diskussion wurde sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport ein steigender Bedarf an Sportstätten benannt.


„Weil eine ausreichende Versorgung mit Sportstätten auch im Sinne von Daseinsfürsorge ein bedeutender Standortfaktor für unsere Stadt sein wird, gilt es, bei der Planung von Sportstätten die zukünftig wachsende Bevölkerung zu berücksichtigen“, mahnte Bernd Beißel, Koordinator der CDU-Kompetenzteams.
Ein Sportstätten-Entwicklungskonzept soll vorausschauend den langfristig zu erwartenden Bedarf an Sportstätten erfassen und durch rechtzeitige Planung entsprechende Vorsorge treffen. Dabei muss das Augenmerk gleichermaßen auf Schul- wie auch auf den Vereinssports gerichtet werden, um auf diese Weise kostendämpfende Synergieeffekte zu nutzen.


Als Finanzierungsmodell ist neben der Eigenfinanzierung unter Nutzung öffentlicher Fördermittel alternativ auch eine Fremdfinanzierung im Rahmen von ‘Private-Public-Partnership’ (PPP) zu prüfen.