CDU nominiert Oliver Wolf zum Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt

CDU nominiert Oliver Wolf zum Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt
08.06.2020

CDU nominiert Oliver Wolf zum Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt

Am 6.6.2020 kam es in der Tennishalle in Rheinbach auf der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes zur Wahl des Bürgermeisterkandidaten und zur Aufstellung der Rats- und Kreistagskandidaten für die anstehende Kommunalwahl im September. Die Wahl-Location, die aufgrund der derzeit geltenden Corona-Schutz- und Hygienerichtlinien in tagelanger Arbeit des Organisationsteams um Ulrich Sander, Andreas Heppner, Joachim Schneider, Bruno Weber und Ferdinand Pfahl bestens präpariert wurde, bot Platz für über 400 Mitglieder an Einzel- und Familientischen. Mit aufwendiger Technik und Übertragung auf zwei große Videoleinwände war dafür gesorgt worden, dass alle Teilnehmer das Geschehen auf der Bühne und im Saal mitverfolgen konnten. Wie erwartet, fanden sich um 14 Uhr über 300 CDU Mitglieder in der Tennishalle ein. Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden des CDU- Stadtverbandes, Markus Pütz, und Grußworten des Landrates, Sebastian Schuster, übernahm Hans Peter Lindlar, ehemaliger Regierungspräsident von Köln,die Sitzungsleitung. Seine eindringlichen Worte in Richtung der beiden zerstrittenen Rheinbacher CDU-Lager wurden durch die anwesenden Mitglieder mit starkem Beifall gestützt. Nach der Verlesung der Formalien der anstehenden Wahlen und Bestimmung von Wahlleiter, Wahlhelfern und Vertrauenspersonen wurde im ersten Wahlgang Oliver Wolf als Spitzenkandidat des Stadtverbandes aufgestellt. Wolf nutzte die Gelegenheit und empfahl sich in seiner Bewerbungsrede um das höchste Amt der Stadt den anwesenden Wählern. DieEinigkeit der beiden Lager in dieser Personalie brachte Oliver Wolf den erwarteten Sieg mit überwältigendem Wahlergebnis. Wolf betonte in seinem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen nochmals seinen unbedingten Willen mit einem geeinten Team in den Kommunalwahlkampf gehen zu wollen.Im Anschluss teilte Hans Peter Lindlar mit, dass im Weiteren die Abstimmung über zwei getrennte Listen erfolgen muss, da die Gruppe um Frau Silke Josten Schneider eine eigene zusätzliche Kandidatenliste eingereicht hatte. Lediglich im ersten Wahlbezirk wurde Oliver Wolf von beiden Seiten als Kandidat nominiert, und er konnte auch in diesem Wahlgang ein souveränes Wahlergebnis erzielen. Im 2. Wahlgang traten Bruno Weber und Hinrich Krammegegeneinander an und warben um die Wählerstimmen der Anwesenden. Die Auszählung erbrachte die erste Überraschung des Tages, denn der Bauunternehmer aus Rheinbach, Bruno Weber, errang einen fulminanten Sieg gegen seinen Kontrahenten mit 184 zu 101 Stimmen. Unter großem Beifall nahm Weber die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen. Der nun folgende Showdown zwischen der langjährigen Ratsfrau, Fraktionsvorsitzenden und stellvertretenden Landrätin, Silke Josten-Schneider, und der Newcomerin und stellvertretenden Vorsitzenden der Frauenunion, Karin Schulze, wurde als richtungsweisend für den weiteren Wahlverlauf des Tages gesehen. Während Frau Josten- Schneider in ihren Worten an die Versammlung eher nüchtern und sachlich wirkte, feuerte Frau Schulze mit ihrer Bewerbungsrede ein emotional geladenes Feuerwerk ab und reichte in ihren Worten jedem Anwesenden die Hand, um Einigkeit und Frieden für ein gemeinsames Ziel herzustellen: „Damit wir wieder eine starke CDU-Rheinbach werden.“ Die Anspannung in der Tennishalle war bis zu Verkündung des Ergebnisses in beiden Lagern zu spüren. Hans Peter Lindlar gab das Ergebnis bekannt: „Es entfielen auf die Kandidatin Frau Silke Josten-Schneider 113 Stimmen, auf Frau Karin Schulze 169 Stimmen. Damit ist Frau Karin Schulze als Ratskandidatin gewählt.“ Karin Schulze nahm, überwältigt von dem errungenen Wahlergebnis, die Wahl an und betonte nochmals ihren Wunsch um Frieden in der Partei. Mit diesem klaren Votum positionierten sich die Mitglieder eindeutig hinter den Vorstand der CDU Rheinbach und dessen gute Arbeit der vergangenen Jahre und gaben den
Querelen in der Fraktion eine klare Absage. Nach diesen beiden Wahlgängen teilte Hinrich Kramme dem Sitzungsleiter und der Versammlung mit, dass auf eine weitere Kampfkandidatur in den anderen Wahlbezirken verzichtet und die Kandidatenliste zurückgezogen werde. Daraufhin verließen die Anhänger der Gruppe um Frau Josten-Schneider die Tennishalle und beteiligten sich nicht mehr an den noch ausstehenden Wahlen. Hans Peter Lindlar konnte die dann folgenden Abstimmungen über die verbliebenen Wahlbezirke in einem Wahlgang abhandeln, da es keine Gegenkandidaten der Vorschlagsliste des CDU-Vorstands mehr gab. Es war nicht überraschend, dass in der Folge alle vorgeschlagenen Kandidaten um ein Ratsmandat durch die Wahl bestätigt wurden. Auchdie vorgeschlagenen Kandidaten für den Kreistag, die Reserveliste und die Wahl der stellvertretenden Ratskandidaten wurden entsprechend der vorgeschlagenen Liste des Vorstandes bestätigt. Durch dieses beschleunigte Verfahren konnte Hans Peter Lindlar die Mitgliederversammlung um 21 Uhr nach Verlesung des Protokolls durch die Schriftführerin, Frau Claudia Starke, beenden.Die Erleichterung und Freude der neu gewählten Ratskandidaten waren riesig. Der Vorsitzende, Markus Pütz kommentierte den Wahlerfolg mit den Worten: „Das war der ersteSchritt in eine gute Zukunft der CDU Rheinbach, und ich freue mich auf einen kurzen aber intensiven Kommunal-Wahlkampf mit einem starken Team.“