Präsentation des vom Vorstand der CDU Rheinbach als Bürgermeisterkandidat aufgestellten Unternehmers Oliver Wolf.

08.06.2020

Präsentation des vom Vorstand der CDU Rheinbach als Bürgermeisterkandidat aufgestellten  Unternehmers Oliver Wolf.

Der Vorsitzende der CDU Rheinbach, Markus Pütz, hat mit dem vom CDU Vorstand vorgeschlagenen Bürgermeister-Kandidaten,  Oliver Wolf ein Gespräch geführt. Der Sinn: Die besten Argumente für die Mitglieder und die Wähler im Originalton Oliver Wolf zu formulieren.M.P.Der CDU Vorstand hat Sie für die Nominierung als Bürgermeister-Kandidat   der   CDU   für   die   Kommunalwahl   2020   vorgeschlagen.   Nun  möchte  ich  Argumente für Ihre Kandidatur  sammeln. Starten wir mit der immer wieder bemühten Verwaltungserfahrung. Wie reagieren Siedarauf?Oliver Wolf:Für das Amt des Bürgermeisters habe ich klare Vorstellungen. Ich bin kein Mann, der sich auf eingefahrenenGleisen ausruhen will. Ich werde das Rathaus wie ein modernes Wirtschaftsunternehmen führen. Ich binüberzeugt, dass unser Rathaus eine gute Portion unternehmerische Erfahrung und unternehmerisches Denkenverträgt.   Als   Zukunftsgestalter  werde   ich   die   Verwaltung   weiter   als   Dienstleistungsunternehmen   für  alleRheinbacher formen. Jedes erfolgreich geführte Unternehmen, auch meines,   benötigt heute ein hohes Maßperfekt durchorganisierter Verwaltung. Und eine gute Verwaltung benötigt wirtschaftliches, zukunftsorientiertesDenken. Ein Denken mit Visionen. Das heißt aktuell, Wege finden, die uns gestärkt aus der aktuellen Pandemieherausführen.M.P. Glauben Sie, dass Sie die dafür notwendige finanz- und organisationstechnische Fähigkeit und Erfahrung mitbringen?Oliver Wolf:Da habe ich wirklich keine Bedenken. Nach meinem Pallotti-Abitur in Rheinbach hat man mich auf derHöheren Handelsschule Bonn genau auf diese Punkte intensiv getrimmt. Und ich konnte sie in den letzten 26Jahren bis heute in meinem Unternehmen erfolgreich umsetzen.M.P. Unternehmerisches und zukunftsorientiertes Denken - das hört sich sehr progressiv an. Hätten Sie dafür ein verständliches Beispiel?Oliver Wolf:Ich   nenne   mal   die   Digitalisierung.   Hier   wird   uns   die   furchtbare   Corona-Krise   seltsamerweise   umMeilenschritte voranbringen, weil sie neben Stärken auch Defizite aufzeigt, die dringend zu beheben sind.Distanzunterricht ist zum Beispiel plötzlich das Schlagwort der Stunde. Allerdings haben Corona bedingteSchulschließungen Mängel in der digitalen Ausstattung vieler Schulen aufgezeigt. Zur Benachteiligung derer,die zuhause weder Laptop noch Tablet haben. Bund, Länder und auch die Kommunen müssen, hier fürChancengerechtigkeit aller Schüler*innen sorgen. Schwachstellen gibt es bei aller lobenswerten bisherigendigitalen Entwicklung sicherlich auch noch bei der technischen Infrastruktur unserer Stadt. Deshalb wirdDigitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft eine meiner wichtigen Aufgaben sein.M.P. Rheinbach stand in den letzten Jahren ja bei den kommunalen Finanzen nicht so ganz glorreich da. Gibt es dazu bei Ihnen irgendwelche konzeptionellen Denkansätze?Oliver Wolf:So wie die ganze Welt, hat die Corona-Pandemie auch Rheinbach hart getroffen. Unsere Stadt steht trotzeines   äußerst   geschickten   und   professionellen   Stadtkämmerers   als   „Stadt-Finanzminister“   vorschmerzlichen Einbrüchen. Bei der Gewerbesteuer und allen anderen städtischen Einnahmequellen.Deshalb ist es ganz wichtig, frühzeitig richtige Weichen zu stellen. Um mit durchaus auch unkonventionellenEntscheidungen entschlossen und kurzfristig Rheinbach so schnell wie möglich wieder auf gesunde Beine zustellen. Dafür ist neben strengster Ausgabendisziplin gerade jetzt auch in einer Verwaltung wirtschaftlichinnovatives und unternehmerisches Denken wichtig, um so Steuererhöhungen möglichst zu vermeiden unddie Stadt aus den roten Zahlen herauszuführen.
M.P. Irgendwie drängt sich da das Stichwort Krisenmanagement auf. Kann das Amt des Bürgermeisters in dieser aktuellen Situation überhaupt ein erstrebenswertes Amt sein?Oliver Wolf:Sehr gute Frage. Zumal mein Unternehmen, das ich im Falle meiner Wahl abgebe, trotz der Krise nochwirtschaftlich blendend dasteht. Dabei werde ich sicherstellen, dass auch bei neuer Verantwortung meinsoziales Engagement fortgeführt wird, mit dem ich viele Rheinbacher Vereine aus Sport und Brauchtumgefördert habe.Bewährtes bewahren: In den letzten Monaten war mein ganzes Leben und Schaffen überwiegend vonKrisenmanagement geprägt. Als Vorsitzender des Gewerbevereins habe ich intensiv daran gearbeitet,Handel und Gastronomie Wege aufzuzeigen, um aus der aktuellen Ohnmachts-Krise herauszufinden: Z. B.mit der Aktion „Ein Herz für Rheinbach! Kauf lokal!“, dem Aufbau tagesaktueller Kontaktlisten allerRheinbacher Dienstleister in Handel und Gastronomie und dem Aufbau eines Abhol- und Lieferservices fürviele Geschäfte und Gastro-Betriebe. Bei der ersten Frage ‚Wie soll das denn klappen‘ habe ich (ich betoneohne Vergütung) den Fuhrpark meines Betriebes und meine Mitarbeiter als Fahrer eingesetzt. Die  gutangenommene Gutscheinaktion mit allen begleitenden Marketing- und Werbemaßnahmen sind Beispieledafür. Unsere lebendige Innenstadt muss als Herz von Rheinbach erhalten bleiben.  Dabei ist meinFührungsstil,   bei   auftretenden   Problemen   zusammen   mit   meinen   Mitarbeitern   umgehend   alsProblemlöser zu handeln.Neues wagen: Deshalb war auch bei meinem  Projekt Auto-Kino mein voller persönlicher Einsatz selbst-verständlich. Genau wie der Einsatz meiner Firmenräume und meines Personals. Wichtig, um trotz dervielfältigen organisatorischen Begleit-Maßnahmen den Menschen wieder etwas Freude im eingeschränktenCorona Alltag zu bereiten. Bei alledem war das Beste am Kinoprojekt, dass ich meine Mitarbeiter aus derKurzarbeit herausnehmen und dem Staat damit erhebliche Mittel ersparen konnte. Aus Überzeugung habeich mich für das finanzielle Risiko dieser Aktion verbürgt. Das klingt vielleicht nach Selbstbelobigung, aberinzwischen sind alle angebotenen Kino-Termine komplett ausgebucht.Das Ganze war wiederum eine meiner unternehmerischen Visionen. Und es hat erneut funktioniert!M.P. Stichwort Personalführung: Gute Unternehmensführung heißt ja nicht auch gute Personalführung.Oliver Wolf:Da bin ich wirklich ganz anderer Meinung. Ein wichtiger Leitsatz ist für mich: Eine Firma kann nur funktio-nieren, solange mein Team funktioniert.  Ich weiß, dass ich nicht alles allein schaffen kann. Große Problemelassen sich nur durch Teamarbeit lösen. Ich bin mir sicher, dass ich im Rathaus einen Stab hochqualifizierterMitarbeiter an meiner Seite habe. Vom qualifizierten Verwaltungsjuristen an der Spitze bis hin zum gutausgebildeten Gärtner im städtischen Dienstleistungsbereich. Ich bin immer für meine Mitarbeiter da. Und es ist wahrlich nicht mein Stil, bei jedem nach Schwachstellenzu suchen und damit Personalpolitik zu machen. Vielmehr bemühe ich mich, bei jedem die positivenEigenschaften und Fähigkeiten zu erkennen und zu helfen, diese zukunftsfördernd weiter auszubauen.  Erwähnenswert ist vielleicht, wie erfolgreich die CDU meine Anregung umgesetzt hat, denen zu helfen, dieVereinsamungsprobleme durch  die  Quasi-Ausgangssperre  haben.  Dass  die Corona-Gesprächspartner-Vermittlung  meiner CDU ein so überwältigendes Echo gefunden hat, konnte keiner ahnen. 680 Anrufe unddaraus 340 akzeptierte telefonische Gesprächsvermittlungen zeigen, dass vor der Lösung manchmal auchdas Erkennen von Problemen liegt. M.P. Könnten Sie Ihr Profil, Ihren Charakter oder Führungsanspruch kurz zusammenzufassen?Oliver Wolf:Lassen Sie es mich versuchen: Ich möchte oberster Kümmerer und erster Anpacker in meiner Stadt sein.Meine Kernkompetenz: Macher, Kümmerer, Problemlöser.M.P. Danke, Sie sind der Richtige für eine gute Zukunft unserer liebenswerten Stadt. Ich werde Sie weiterhin mit voller Kraft unterstützen