Investor muss kleineren Markt für Wormersdorf planen

13.12.2023

Seit Jahren ist die Diskussion über die Schaffung eines Vollversorgers im größten Ortsteil Rheinbachs, Wormersdorf, entbrannt und immer wieder kam es zu unnötigen Verzögerungen des Bauprojekts. Der damals durch die CDU eingebrachte Antrag auf Errichtung eines Versorgers war in diesem Jahr konkreter geworden und die Investorengruppe Schoofs war nach Sicherung der Grundstücke mit der Planung sehr weit fortgeschritten. Leider viel zu spät wurde die Stadt Meckenheim am Planungsverfahren beteiligt. Aufgrund der geplanten Größe des Vollversorger hat unsere Nachbarkommune Bedenken geäußert und Widerspruch eingelegt. Die zuständige Bezirksregierung Köln hat diese Bedenken aufgenommen und entschieden, dass der Markt in der geplanten Form nicht gebaut werden darf. Nach einer jahrelangen Planungsphase ist dies eine sehr bittere Entscheidung für alle Wormersdorfer/innen, die die CDU-Fraktion nicht ohne weiters hinnehmen möchte. Denn eine Verkleinerung bedeutet eine Einschränkung des Angebotes und einen erneuten vermutlich langen Planungsprozess.

Die CDU-Fraktion ist der Meinung, dass die Errichtung eines Vollversorgers, auch in dieser Größenordnung, für Wormersdorf eminent wichtig ist und nahm daher Kontakt mit der Investorengruppe Schoofs auf. Im Gespräch zwischen dem stellv. Rheinbacher Bürgermeister Markus Pütz und der Investorengruppe Schoofs stellte diese klar, dass die Investorengruppe trotz der Entscheidung der Bezirksregierung an der Errichtung eines Versorgers am Standort Wormersdorf festhalten wird. „Ich bin sehr froh, dass die Verhandlungen dieses Ergebnis erzielt haben und dass die Wormersdorfer Bürgerinnen und Bürger nach all dem Hängen und Würgen einen berechtigten Grund zur Freude über eine hoffentlich baldige Umsetzung des Projektes haben. Wormersdorf braucht seit Jahren eine Versorgung vor Ort. Nun sind wir kurz vor dem Ziel und müssen auch die letzten Schritte noch gehen, um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen. Eine weitere Verzögerung ist inakzeptabel!“, so Dr. Timo Wilhelm-Buchstab, Pressesprecher der CDU.